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Floating Piece of Art by Michaela Cordes | 20. Juli 2015 | Personalities

Sie ist die größte Yacht, die je auf der Südhalbkugel gebaut wurde. Mit 67 Metern Länge und einem Gewicht von 837 Tonnen ist diese wahre Superyacht schwerer als zwei voll beladene Boeings 747 zusammen – „Vertigo“. Geboren auf der Alloy Werft in Neuseeland, aus der Vision zweier Legenden: Phillipe Briand schuf das Außen, Christian Liaigre das Innen. Der große Meister des Interiors über die Herausforderung, „Urban at Sea“ zu verwirklichen.

Sie haben schon so einige Interiors großer Segelyachten designt – was haben Sie durch die diversen Projekte gelernt? Jedes Boot ist ein wahres chinesisches Puzzle. Nichts wird dem Zufall überlassen, je­des designte Detail hat Einfluss auf die Technik. Aber es ist jedes Mal eine Freu­de, wenn das Boot vom Stapel läuft.

Was war die größte Herausforderung beim Projekt „Vertigo“? Wir hatten drei Gebote, die es galt einzuhalten: Baut eine sportliche, minimalistische und natürlich luxuriöse Yacht.

Was ist Ihre persönliche Beziehung zur See? Früher habe ich in La Rochelle gelebt, einer kleinen Hafenstadt in Frankreich. Damals gab es noch keine großen Yachten, die allein für die Freizeit gebaut wurden. Es gab eine maritime Tradition, lange Seereisen wur­den von hier unternommen, um Gewürze und Holz einzukaufen.

Auf „Vertigo“ seekrank zu werden sei absolut unmöglich, sagt Christian Liaigre. Bei 837 Tonnen Gewicht kein Wunder.

Haben Sie eine Lieblingsfarbe? Ich liebe die Farbe Weiß – ein Synonym für Spiritualität. Vio­lett verwende ich nie…

Wohin fahren Sie in die Ferien? Nach St. Barths! Die Insel ist so klein, dass ich mich dort oft so fühle wie an Bord eines Bootes.

Wie entspannen Sie sich? Ich liebe es in Kontakt mit Pferden zu sein. Tiere voller guter Energie, Liebe und Großzügigkeit.

Welches Buch liegt auf Ihrem Nachttisch? Eine ganze Sammlung, die Liste ist lang. Zurzeit lie­be ich das Buch „Le Royaume ­-Das Königreich“ von Emmanuel Carrère.

Der beste Film, den Sie zuletzt gesehen haben? Ich liebe alte Filme wie „A Monkey in Winter“ mit Jean­ Paul Belmondo und Jean Gabin oder „The Sand Pebbles“ mit Steve McQueen…

Apropos „Vertigo“ – werden Sie eigentlich seekrank? Auf der „Vertigo“seekrank zu werden, ist unmög­lich! Sie ist so stabil und gut gebaut und gleitet nur so durchs Wasser. MC

IssueGG Magazine 03/15
City/CountryFrance
PhotographyMark Seelen